Exempel Seeuferweg / Giovanni Galizia

Heute erfreuen wir uns alle am durchgehenden Uferweg zwischen Staad und der Altstadt. Wie das letzte Stück von der Stadtverwaltung durchgesetzt wurde, verrät Ex-OB Horst Eickmeyer im Interview.

Herr Dr. Eickmeyer wurde 1980 in einer Wiederholungswahl zum Oberbürgermeister von Konstanz gewählt – nachdem die erste Wahl 1979 auf Betreiben der Wahlverlierer vom Regierungspräsidenten (gleiche Partei wie der Wahlverlierer) annulliert worden war. 1988 wurde er wiedergewählt und blieb bis 1996 im Amt. So manches was wir heute in Konstanz kennen stammt aus seiner Zeit: die Marktstätte als Fußgängerzone, Archäologiemuseum, Landratsamt und Polizeipräsidium in der ehemaligen Kaserne, Städtepartnerschaften mit Tabór, Lodi und Richmond. Den durchgehenden Seeuferweg bis Staad kann er sicher zu seinen Erfolgen zählen – er wohnt in der Gegend, und geht oft dort spazieren. Dann freut er sich über die vielen Bürger, die den Weg nutzen, über das naturnahe Ufer, das durch Beratung der Limnologen, insbesondere der Seenforschungsanstalt in Langenargen, künstlich geschaffen wurde. „Das hat sich wahnsinnig bewährt“, sagt er, und: „hier haben wir das Richtige getan“. Zwar verstand er sich als Oberbürgermeister durchaus auch als Anwalt und Vertreter der Privateigentümer – aber trotzdem: bei jeder Maßnahme muss man abwägen: wenn man als OB Interessensgegensätze sieht, da kommt man schon in einen Konflikt. …

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