Was heißt „richtig bauen“ in Allmannsdorf? / Margarete Zimmermann

Was heißt „richtig bauen“ in Allmannsdorf? – Soziale Struktur

Ausgangspunkt für entsprechende Überlegungen muss eine gewachsene Siedlungsstruktur sein. Allmannsdorf war schon immer ein Siedlungsraum mit gemischter Struktur. Früher Bauern, Fischer, Handwerker. Später (in den 40er und 50er Jahre des letzten Jahrhunderts) kamen Angestellte und Beamte mit mehr oder weniger großen Familien dazu. Sie wohnten meist in kleinen Häusern mit großen Gemüsegärten zur Selbstversorgung, siehe Staader Berg.

Wie in der Gesamtstadt stieg auch hier der Wohnungsbedarf. Das heißt, es wird gebaut und das in immer höheren Preissegmenten. Die Nähe zum See, der Blick auf die Berge ist verlockend. So finden Familien mit durchschnittlichem Einkommen immer weniger die Möglichkeit eine Wohnung zu mieten oder zu kaufen. Die Grundstückspreise klettern höher und die Wohnungen, die darauf gebaut werden , werden immer kleiner. Kleinfamilien, Einpersonenhaushalte oder Senioren, die ihren Alterssitz hier finden, können sich dies noch leisten. Dadurch ist der Anteil an alten Menschen in Allmannsdorf höher als in anderen Stadtteilen.

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