Ruf nach mehr Sicherheit an Kreuzung / K. Schlüter / Südkurier

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Nach dem tödlichen Unfall mit einem Rollerfahrer in Egg möchte die Bürgergemeinschaft Allmannsdorf-Staad, dass die Kreuzung sicherer wird.

Der tödliche Unfall an der Einmündung nach Egg hat die Diskussionen um die Kreuzung wieder aufleben lassen. Die Bürgergemeinschaft Allmannsdorf-Staad (BAS) wurde von vielen Anwohnern darauf angesprochen, ob der Knotenpunkt sicherer gemacht werden könnte. BAS-Vorsitzender Sven Martin hat sich die Unfallstelle genauer angeschaut.

Kreuzung seit zwei Jahren ein Provisorium

„Wir standen nach dem Unfall oft an der Kreuzung und haben über Lösungen nachgedacht“, sagt Sven Martin. Ihn stört vor allem, dass die Kreuzung seit rund zwei Jahren provisorisch gestaltet ist. Auf Wunsch der Bürger wurde die Ampelanlage am Knoten Mainaustraße Landesstraße und Mainaustraße nach Egg hinein abgeschaltet, aber noch nicht abgebaut. „Wir wollten erstmal abwarten, ob es wirklich ohne Ampel geht“, sagt der städtische Pressesprecher Walter Rügert. Die zur Anlage gehörigen Haltestriche wurden dabei nicht verändert. „Sie müssten jetzt ein paar Meter nach vorne verlagert werden“, sagt Sven Martin. Wer von Egg nach rechts in Richtung Litzelstetten abbiegen will und an der Linie hält, sieht wegen eines Erdhügels nicht, ob von rechts Autos kommen. Beim Termin vor Ort zeigt sich aber, dass ohnehin fast alle Autos die Linie überfahren und bis an die Landesstraße rollen, um bessere Sicht zu haben. Dies ist legitim, da die Ampel nicht mehr gilt. „Vielleicht wäre es dann sogar besser, die Striche ganz zu entfernen“, sagt Sven Martin. Die Bürgergemeinschaft fordert, dass das Provisorium abgeschafft wird.

Vielleicht ein Stoppschild oder Blinklicht

Die Bürger haben weitere Wünsche. „Es wäre toll, wenn die Stadt prüfen könnte, ob ein Stoppschild oder ein Blinklicht zur Warnung sinnvoll wären“, sagt Martin. Bei einem Blinklicht müsste die Ampelanlage zumindest teilweise wieder in Betrieb genommen werden. „Die Anwohner sind sich einig, dass zumindest das Abschalten der Rot-Grün-Phasen richtig war, das wollen wir nicht rückgängig machen“, so Martin. Eine weitere Überlegung wäre, statt Tempo 70 auf der Landesstraße nur noch 60 Stundenkilometer zuzulassen.

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