Bringt die Änderung der Straßenverkehrsordnung (STVO) endlich Tempo 30 vor der Schule? / Sven Martin

Dauerthema Verkehr: Allmannsdorf leidet seit langem unter dem Verkehr, die Mainaustraße zerschneidet den Ort. Gegenstand zahlreicher Ortstermine mit Verwaltung und Elternbeirat der Grundschule war es, das Queren der Mainaustraße insbesondere für Jüngere, aber auch für Ältere sicherer zu machen. Tenor ist, dass nur eine Geschwindigkeitsreduktion insbesondere zwischen Edeka und Rathaus Verbesserung bringen kann.
Neue Hoffnung gibt es nun durch eine geplante Änderung der STVO. Dies ist ein Vorstoß des Bundesverkehrsministeriums (BMVI). Dieser wurde von der Verkehrsministerkonferenz der Länder im Feb 2016 beschlossen. Wie uns das Verkehrsministerium Baden Württemberg bestätigt, ist das erklärte Ziel, die Einschränkungen für Geschwindigkeitsbegrenzungen auf 30 km/h auf innerorts verlaufenden Bundesstraßen zu lockern. Das bedeutet, dass es den Kommunen ermöglicht werden soll, vor Schulen, Kindergärten, Seniorenheimen und Krankenhäusern innerorts auch auf Bundesstraßen Tempo 30 anzuordnen.
Das Thema ist nicht neu (vgl. Brief auf der nächsten Seite von 1997). Auch schon OB Frank hat den Allmannsdorfern in den letzten 20 Jahren immer wieder Unterstützung bei einer Temporeduktion zugesagt und auch entsprechende Vorstöße unternommen. Gescheitert ist es dann immer an dem Argument, es handele sich um eine Bundesstraße.

Link zum kompletten Artikel (pdf ~ 1,3MB)

Dieser Beitrag wurde unter Alle, S'BLÄTTLE Nr. 54 abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.